(Aachen) Kurz vor der bevorstehenden Bundestagswahl haben Terroristen einen heimtückischen Terroranschlag in der Kaiserstadt Aachen verübt. Ein ahnungsloser Aachener Bürger war das Opfer dieser hinterhältigen Attacke. Führende Terrorexperten von N24, der BILD-”Zeitung”, sowie RTL2 bescheinigen den Attentätern das Erreichen einer vollkommen neuen Ebene der sinnlosen Gewalt.
Durch die subtile Vorgehensweise bei der Ausführung des Anschlags waren umfangreiche Recherchen nötig, um eine Verbindung zu den Attentätern herzustellen. Glücklicherweise konnten kompetente Ermittler aber in letzter Minute die Schuldigen ausfindig machen und so rechtzeitig vor der Eröffnung der Wahllokale am Sonntag Vormittag schlimmeres Unheil abwenden. Die Befragung der Attentäter ergab nämlich, dass eigentlich erst am Sonntag – zeitgleich in vielen Haushalten deutschlandweit – geschehen sollte, was in einer Aachener Wohnung zu früh passierte.
Die Terroristen-Attentäter-Kommunisten-Nazi-Verbrecher hatten zahlreiche Hochvolthalogenlampen derart präpariert, dass sie (zumindest theoretisch) zu einer bestimmten Zeit durchbrennen. Allerdings war das im Kolben der Lampe befindliche Gasgemisch derart ausgelegt, dass die Zerstörung des Leuchtmittels nicht mit dem üblichen keuschen “Plop”, sondern einer gigantischen Explosion vonstatten ging. Außerdem war die u.A. als Splitterschutz eingesetzte Scheibe nur punktuell befestigt, sodass die Explosion sie ohne weiteres lösen und so die Splitter im gesamten Raum verteilen konnte.
Wenn der Plan der heimtückischen Mörder aufgegangen wäre, wären am Sonntag im Laufe des Tages überall dort, wo brave Bürger mit der Absicht den Weg in das nächste Wahllokal anzutreten das
Licht im Flur eingeschaltet hätten 3-4 Halogenleuchtmittel zugleich explodiert und hätten so dafür gesorgt, dass jene potentiellen Wähler sich in ärztliche Behandlung hätten begeben müssen, um nicht ihr Augenlicht zu verlieren.
Nebeneffekte wären vermutlich die unmittelbare Überlastung der Rettungsdienste (durch eine Unmenge gleichzeitig eingehender Notrufe), sowie diverse Herzinfarkte bei älteren Mitbürgern (durch den Schreck des plötzlichen Stromausfalls unter lauten Explosionen) gewesen.
Zu den Motiven der Verbrecher machten die Ermittler bisher keine Angaben – ernstzunehmende Gerüchte (Quelle: die unfreundliche Kassiererin der ansässigen PL*S/brutto-Filiale) besagen jedoch, dass die Attentäter einer der zur Wahl stehenden Parteien einen Vorteil verschaffen wollten, indem zahlreiche Wähler normaler Parteien an der Ausübung des Wahlrechts gehindert würden.
Die Ermittler dementierten weiterhin die Aussage eines Passanten, die besagte, dass auf den Keramiksockeln der Leuchtmittel Karikaturen eines exzessiven Trinkgelages von Mohammed, Buddha und Jesus zu sehen gewesen sein sollen. Eine religiöse Motivation sei nach derzeitigen Erkenntnissen ganz klar auszuschließen.
Nur das beherzte Eingreifen der Sicherheitskräfte, die Räumung diverser Baumarktregale mit Halogenlampen, sowie eine vorsorgliche Unterbrechung der Stromversorgung durch die jeweils zuständigen Energieversorgungsunternehmen konnte eine Katastrophe am Wahltag verhindern.
Prof. Dr. Ing (RWTH) E. NergiespaL Ampe von der (Exzellenz-)RWTH Aachen äußerte sein Unverständnis darüber, dass derart gefährliche und leicht manipulierbare potentielle Massenvernichtungswaffen heutzutage noch frei verkäuflich und für jedermann zugänglich seien.
Das Produktionsverbot für herkömmliche Glühbirnen geht definitiv nicht weit genug. Diese Art von Waffen darf nicht mehr hergestellt und verkauft werden – dafür müssen die zuständigen Behörden sorgen. Am besten nicht nur auf EU-Ebene, sondern weltweit!
Die Vorteile der LED-Technik, sowie der Energiesparlampen müssen öffentlichkeitswirksam angepriesen werden. Wenn Ende des Jahres noch immer die gleiche Menge an derartigen Bomben in unseren Wohnungen hängen, werden wir im kommenden Jahr wahrscheinlich unsere Höhlen wieder mit Kerzen, oder offenem Feuer beleuchten und mit Stachelkeulen Jagd auf verwilderte Pudel machen, die dann die einzige Nahrungsmittelquelle darstellen werden.
Laut Prof. Ampe war dieser knapp vereitelte Anschlag eine “letzte Warnung” an die Lampenlobby (die übrigens – nach eigener Aussage – Vertreter in alle ernstzunehmenden Parteien eingeschleust hat und eng mit der Tabaklobby, der Bundesvereinigung der illegalen Callcenter-Betreiber und diversen Drogenkartells zusammenarbeitet).
Als eine der ersten Stimmen aus der Politik meldete sich am späten Abend (noch-)Bundes-Zensurministerin von-der-Leyerkastenfirma zu Wort. Sie forderte die sofortige Ausweitung der durch große STOP-Schilder realisierten Internetzensurmaßnahmen auf potentielle Anbieter der gefährlichen Massenvernichtungswaffen. Im Fokus der geforderten Maßnahmen stehen z.B. Elektronikversand-Unternehmen wie Reichelt oder Conrad, die bislang besagte Leuchtmittel ab einem Preis von etwa 1€ im Sortiment haben.
Es dürfe nicht sein, dass Produkte mit einem derartigen Gefahrenpotential frei erhältlich und noch dazu deutlich günstiger als eine kleine Interkontinentalrakete seien, so die Ministerin.